TomTom gab Daten an Behörden weiter

Der Navigations-Hersteller TomTom hat Niederländischen Gemeinden und Provinzen Zugriff auf die anonymen Nutzungsdaten seiner Kunden verkauft. Diese Daten entstanden durch die Nutzung von dem Angebot “HD Traffic” bei dem, dem Nutzer in Echtzeit eventuelle Staumeldungen und vieles mehr mitgeteilt werden. Die Gemeinden wollten diese Daten nutzen um deren Infrastruktur und mögliche zukünftige Projekte zu planen. 

In den Daten scheinen die Routen und die Geschwindigkeit auf welchem die Kunden gefahren sind auf. Die Gemeinden haben diese Daten jedoch auch an die Niederländische Polizei weitergegeben, und diese haben die Daten zur Planung vom Einsatz von mobilen Radarstationen verwendet.

Das ganze wurde von der Niederländischen Presse aufgedeckt und entwickelte sich unter den Nutzern zu einem kleinen Skandal. TomTom-Konzernchef Harold Goddijn entschuldigte sich bei allen Kunden via eMail und gab an das die Daten für eine solche Benutzung nicht vorgesehen waren und das keine Nutzer spezifischen Daten weitergegeben wurden.

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